Schwertkampf

Jeden Mittwoch, 20:30-22:00 Uhr, Mehrzweckhalle Philippstein

Trainer: Stephan Andreas

Was verstehen wir unter Schwertkampf?

In unserem Training unterrichten wir Shobukan Inyo-Ryu Battojutsu, und auf Wunsch tauchen wir auch in die Welt der historischen europäischen Kampfkünste (HEMA) ein.

 

Battojutsu

Battojutsu klingt so japanisch wie es ist. Grob übersetzt bedeutet es im deutschen: "Kunst des Schwertziehens". Zum Glück ist dieser Begriff schon recht beschreibend. Battojutsu ist die Kampfkunst des Schwertziehens. Als Schwert wird bei uns im Training natürlich das japanische Langschwert (Katana) verwendet. Die Ursprünge dieser Kampfkunst reichen bis in das 16te Jahrhundert und dienten in dieser Zeit vor allem für die Selbstverteidigung in Friedenszeiten.

 

 

Ähnlichkeiten und Parallelen hat Battojutsu zu Iaido und Kenjutsu. Iaido ist allerdings meditativer und mit "Do" (jap. "der Weg") sind die Techniken dort eher ein Weg, sich selbst zu verbessern anstatt anderen zu schaden. Ziel des Trainings in Battojutsu ist allerdings heutzutage auch weniger die reine Selbstverteidigung, da man rechtlich keinen Grund hat, mit einem Katana durch das öffentliche Leben zu laufen. Eher ist es das Ziel, seine Techniken zu verfeinern und Koordination und Konzentration zu fördern. Dennoch wäre es keine Kampfkunst, wenn wir nicht auch versuchen effektive Kampftechniken zu lehren.

 

Trainingsziele

Wie bereits angesprochen sind unsere Ziele im Training: Koordinationssteigerung, Konzentrationsförderung, Steigerung der Beweglichkeit, respektvoller Umgang mit dem Langschwert, persönlicher Erfolg im Training, Spaß, begrenzt Selbstverteidigung.

 

Wer ist für das Training geeignet?

 

Generell ist jeder geeignet, der über 16 Jahre (Für das Training mit dem Holzschwert) ist und Durchhaltevermögen, Interesse sowie den nötigen Respekt gegenüber seinen Mitmenschen mitbringt. Das Training selbst läuft recht ruhig ab, ist also auch für weniger Sportliche ein guter Ausgleich. Finanziell gibt es auch keine überdurchschnittlichen Belastungen, erst recht nicht zum Schnuppertraining, da die Grundausrüstung meist gestellt werden kann.

 

(c) Foto by Michelle Mattern Photography